27 März 2011 - 19:30

Bilder sollen im Internet die Runde gemacht haben, auf denen Übergriffe auf weibliche Demonstranten in Jordanien gezeigt werden.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen im Internet Bilder die Runde gemacht haben, auf denen Übergriffe auf weibliche Demonstranten in Jordanien dokumentiert werden.
Demnach sollen die Behörden gegen weibliche Demonstranten, die islamische Kopftücher trugen, vorgegangen sein, und diese brutalst niedergeschlagen haben.
Die Niederschlagung soll demnach bereits am 24. März geschehen sein. Die Truppen hatten den Muslimas die Schleier vom Kopf gezogen, während sie diese mit Schlägen zu Boden trieben.
Gleichzeitig sollen sie bedroht worden sein, die Straßen zu räumen, und den Ort sofort zu verlassen. Dies wurde auch von Demonstrantinnen bestätigt.
Sicherheitstruppen sahen sich nicht in der Pflicht, die weiblichen Demonstranten vor den einfarbig bekleideten Angreifern in Schutz zu nehmen. Aufgrund der brenzligen, politischen Lage in diesem Land, hatten sich am 24. März Demonstranten versammelt, um am Jamal Abdul Nasser Platz gegen die Lage im Land zu demonstrieren. Laut Demonstranten trägt die Bewegung den Namen "24.März-Bewegung."
Bei den Angriffen sollen zwei Menschen getötet, und Hunderte verletzt worden sein.
Jordanier fordern seit Langem die Rücktritte des Premierministers Marouf Bakhit, sowie den Rücktritt des Geheimdienstchefs Mohammed Raqqad. Sie sagten, dass Regime hätte Verbrechen gegen die Menschheit verübt.
Der jordanische König hatte in einem Versuch die Bevölkerung zu beruhigen, eine verfrühte Abhaltung der Wahlen, gegen Ende 2011, angekündigt.